Schloss Hundisburg

Schloss Hundisburg wurde 1140 erstmals erwähnt und war im Mittelalter ein stark befestigter Grenzposten des Erzbistums Magdeburg. Bereits seit der Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Burg zum Renaissanceschloss umgebaut. Herausragenden Wert besitzt Hundisburg jedoch als das bedeutsamste ländliche Barockschloss Sachsen-Anhalts. Die Wertung lässt sich ohne Abstriche auch auf den Barockgarten übertragen. Der seit Anfang des 19. Jahrhunderts angelegte Landschaftspark bereichert das Gesamtensemble um eine weitere Geschichtsphase und gilt als die drittgrößte Anlage ihrer Art in Sachsen-Anhalt.

Das Schloss gliedert sich in das Corps de Logis mit seinen beiden Türmen, von denen der Südturm der Bergfried der mittelalterlichen Hunoldesburg war, die Ehrenhofbebauung, die im 19. Jahrhundert auf dem älteren Grundriss erneuert wurde und die äußere Hofrandbebauung. Wichtigstes Gebäude ist hier das Neue Werk, mit dem sich ein sichtbarer Rest des Renaissanceschlosses an das Torhaus anschließt.

Seit Sommer 2001 beherbergt Schloss Hundisburg in den historischen Schlossräumen im Südteil des Corps de Logis zwei Kunstsammlungen sowie eine Außenstelle des Standesamtes Haldensleben. Im Parterre befindet sich das Restaurant/Café.

Das Haus des Waldes ist im Nordteil des wieder aufgebauten Schlossensembles eingegliedert. Im Neuen Werk befinden sich neben Wohnungen die Büroräume des Vereins Kultur-Landschaft Haldensleben-Hundisburg e.V. sowie die Spinnstube und der Schlossladen.

Schlosshof- Orientierungsplan

Lageplan Schloss – Garten & Park